Reisen in Zeiten von Corona

 

Liebe Gäste,

 

die Corona-Pandemie hat das Reisen im Winter 2020/2021 stark beeinflusst und äußerst schwierig gemacht. In allen EU-Ländern und auch in Norwegen und Island rechnet man aktuell damit, dass zum Sommer 2021 mehr als die Hälfte, zum Herbst 2021 70-90% aller Erwachsenen gegen das Corona-Virus geimpft sein werden, so dass Reisen innerhalb Europas wieder weitgehend ohne Einreisebeschränkungen möglich sein wird. Dennoch ist damit zu rechnen, dass auch für Reisen im Winter 2021/2022 bestimmte Maßnahmen und Regeln wie zum Beispiel eine Maskenpflicht am Flughafen und an Bord eines Flugzeuges für Reisende gelten werden. Auch eine Impfbescheinigung gegen das Corona-Virus oder ein negativer Corona-Test können eventuell Voraussetzung sein, um eine Reise antreten zu können. Wir sind jedoch überzeugt, dass mit dem Fortschreiten der Impfungen, der Einhaltung der behördlichen Bestimmungen und den Maßnahmen und Hygieneregeln, die unsere Partner vor Ort getroffen haben, Sie im Winter 2021/2022 dann gut geschützt auf Reisen gehen können.

 

Geringe Bevölkerungsdichte, gute Gesundheitsvorsorge in den nordischen Ländern
Unsere Reisen führen in die nordischen Länder abseits der großen Städte. Hier unternehmen Sie abseits der üblichen Touristenpfade Aktivitäten in einer einzigartigen ursprünglichen Natur. Oft können Sie hier stunden- oder gar tagelang in der unberührten Natur unterwegs sein, ohne auf viele Menschen zu treffen. Zugleich bieten die nordischen Länder eine gut ausgebaute Infrastruktur und ein gut ausgebautes Gesundheitssystem, das mit Deutschland vergleichbar ist. Mit der Europäische Krankenversicherungskarte Ihrer deutschen Krankenkasse (European Health Insurance Card) können Sie vor Ort ärztliche Behandlungen und Krankenhausbehandlungen in Anspruch nehmen. Wir empfehlen Ihnen aber in jedem Fall zusätzlich den Abschluss einer Reiseversicherung, dann sind Sie auch im Krankheitsfall vor und während der Reise bestmöglich abgesichert.

 

Reisen in kleiner Gruppe und in der freien Natur
Fast alle unsere Reisen finden in einer kleinen Gruppe mit nur wenigen Teilnehmern und draußen in der unberührten Natur an der frischen Luft statt.
Bei mehrtägigen Hundeschlitten- und Motorschlittentouren beträgt die maximale Teilnehmerzahl in der Regel höchstens 6-8 Teilnehmer, manchmal sogar auch nur 2 oder 4 Teilnehmer. Die maximale Teilnehmerzahl finden Sie in aller Regel in der jeweiligen Reisebeschreibung angegeben. Auf Wunsch sind je nach Partner ggfs. auch private Touren möglich. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.
Bei Tagestouren im Rahmen von Kombi-Winterreisen kann die maximale Teilnehmerzahl manchmal etwas höher liegen, aber auch hier sind es meist jedoch nicht mehr als 12 Teilnehmer, die gemeinsam an einer Aktivität teilnehmen.
Während Sie draußen unterwegs sind, ist es relativ einfach, Abstand zu halten. Wo Übernachtungen in Mehrbettzimmern erfolgen, werden unsere Partner ihr Möglichstes tun, die Teilnehmer so aufzuteilen, dass nur gemeinsam reisende Personen oder möglichst wenige Personen ein Zimmer teilen. Bei den Übernachtungen in Wildnishütten auf mehrtägigen Hundeschlitten-/Motorschlittentouren ist dies allerdings nicht immer möglich. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie dazu genauere Informationen zu einer konkreten Reise wünschen.

 

Bei Buchung einer Pauschalreise sind Sie gut abgesichert
Alle unsere Reisen sind Pauschalreisen im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auch in unserem Formblatt Pauschalreise. Wenn Sie eine Pauschalreise buchen, sind Sie auch in Zeiten von Corona gut abgesichert. Sollte Ihre gebuchte Reise aufgrund von Einreisebeschränkungen oder einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts nicht stattfinden können, haben Sie einen Anspruch auf vollständige Rückerstattung Ihres Reisepreises. Sollten z.B. aufgrund von behördlichen Einschränkungen Programmänderungen am Reiseablauf notwendig werden und gebuchte Leistungen entfallen, haben Sie Anspruch auf eine entsprechende Minderung und teilweise Rückerstattung Ihren Reisepreises. Als Reiseveranstalter sind wir außerdem dazu verpflichtet, Sie zu Ihrem gebuchten Reiseziel zu transportieren und von Ihrem gebuchten Reiseziel auch wieder nach Hause zu bringen.

Dies gilt allerdings nur, wenn Sie auch von Ihrer Seite her alle Vorkehrungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Reise getroffen haben. Dazu zählt gegebenenfalls auch eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus. Eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus wird Ihnen eine größtmögliche Reisefreiheit ermöglichen. Abhängig vom Infektionsgeschehen in Deutschland (bzw. an Ihrem Wohnort) werden für die Einreise in die nordischen Länder gegebenenfalls zusätzliche Einreisebeschränkungen für Ungeimpfte gelten. Wenn Ihre Reise nicht wie gebucht stattfinden kann, weil Sie sich aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entschieden haben und Sie dadurch nicht oder nur mit bestimmten Auflagen in Ihr Reiseland einreisen können, müssen Sie eventuelle Stornierungs- und Ausfallkosten gegebenenfalls selbst tragen.   

 

Hygiene- und Schutzkonzepte vor Ort
Wir stehen im intensiven Austausch mit unseren Partnern vor Ort und in Deutschland. Dazu gehören die Tourismusämter und die Behörden in Deutschland und in den nordischen Ländern. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort arbeiten wir an Schutzkonzepten, die die behördlichen Auflagen vor Ort umsetzen und Ihrer Gesundheit und Ihrem Schutz dienen. Sie müssen damit rechnen, dass unsere Partner bestimmte Maßnahmen vor Ort treffen können, die bei Buchung noch nicht galten oder vorhersehbar waren, die aber keine wesentliche Beeinträchtigung der Reise darstellen. Maßnahmen dazu könnten z. B. eine reduzierte maximale Teilnehmerzahl, eine reduzierte Belegung in den Unterkünften, eine reduzierte Anzahl von Gästen in Transportmitteln und/oder angepasste Hygienekonzepte beim Essen oder bei der Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen sein.

 

Ihre Mitwirkung als Reisender
Um die Ausbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich zu verhindern, ist Ihre Mitwirkung als Reisender erforderlich:

  • Nutzen Sie die Impfmöglichkeiten gegen das Corona-Virus. Eine vollständige Impfung gegen Covid-19 wird Ihnen größtmögliche Reisefreiheiten bieten. Wer nicht vollständig geimpft ist, muss ggfs. mit Reisebeschränkungen rechnen.   
  • Bitte halten Sie sich an die vor Ort gültigen Hygieneregeln, die unsere Partner zusammen mit den örtlichen Behörden vor Ort umsetzen.
  • Führen Sie eine bzw. mehrere Mund-Nasen-Bedeckungen/Masken auf Ihrer Reise mit. Im Flughafen und an Bord von Flugzeugen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtend. Masken sollten jeweils nach maximal 4 Stunden Tragezeit gewechselt werden.
  • Halten Sie, wo immer möglich, einen Mindestabstand zu Mitreisenden von 1,5 bis 2 Metern ein.
  • Bitte treten Sie Ihre Reise nicht an, wenn Sie Symptome einer Erkrankung mit Covid-19 (z.B. Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Geschmacksverlust) haben oder positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die meisten Fluggesellschaften und Fährlinien verlangen beim Check-In einen sogenannten Self-Medical-Check, bei dem Sie bestätigen, dass Sie symptomfrei sind, nicht positiv auf Covid-19 getestet wurden und in den letzten 14 Tagen vor Abreise keinen nahen Kontakt zu einer mit Covid-19 erkrankten Person hatten. Wir empfehlen Ihnen daher unbedingt den Abschluss einer Reiseversicherung, dann sind Sie im Falle einer Erkrankung abgesichert.
  • Sollten Sie sich vor Ort krank fühlen oder Symptome einer Erkrankung mit Covid-19 haben, wenden Sie sich bitte umgehend an unseren Partner vor Ort/Ihren Guide.
  • Unsere Partner halten vor Ort Seife und Desinfektionsmittel bereit, vor allem in Bad, Toiletten etc. Wir empfehlen Ihnen aber, Desinfektionsmittel und/oder Seife auch in Ihrem Gepäck für den eventuellen zusätzlichen Eigenbedarf mitzuführen.

 

Aktuelle Reisebestimmungen in die nordischen Länder

Reisewarnungen des deutschen Auswärtigen Amtes: Deutschland hat die generelle Reisewarnung für Reisen aufgehoben und durch gezielte Reisewarnungen für einzelne Länder und Regionen ersetzt. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist eng mit der Einstufung eines Reiseziels als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durch das Robert-Koch-Institut (RKI) verbunden. Das RKI stuft Regionen und Länder in der Regel dann als Hochrisikogebiet ein, wenn der in Deutschland gültige Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen besonders hoch ist (in der Regel gilt ein Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen als Schwellenwert). Virusvarientengebiete sind Hochrisikogebiete, in denen verstärkt neue Varianten des Corona-Virus auftreten, die vom RKI als besonders bedrohlich eingestuft werden und deren Ausbreitung möglichst verhindert werden soll. Derzeit werden in den nordischen Ländern folgende Länder und Regionen als Hochrisikogebiete durch das RKI eingestuft:

  • Finnland: Finnland gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Island: Island gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Norwegen: Norwegen gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Schweden: Schweden gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
 

Entsprechend gibt es aktuell keine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes für Reisen in die nordischen Länder. Die nordischen Länder können aktuell aus Sicht des deutschen Auswärtigen Amtes von Reisenden ohne Warnung bereist werden. Eine Durchreise durch ein Hochrisikogebiet ohne Zwischenaufenthalt (z.B. ein Umstieg auf einem Flughafen) ist dabei von den deutschen Behörden erlaubt, ohne dass eine Quarantäne bei Wiedereinreise nach Deutschland erforderlich wird. Für einzelne nordische Länder können jedoch Einreisebeschränkungen bestehen (siehe unten), auch wenn keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht.

 

Einreise nach Deutschland aus dem Ausland:

Seit dem 1. August 2021 gilt für Reisende ab 12 Jahren für die Einreise nach Deutschland aus dem Ausland:

1. Testpflicht für alle ungeimpften Personen, die aus dem Ausland einreisen:  Dies gilt unabhängig davon, ob sie sich in einem Nichtrisiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und unabhängig davon, ob sie mit Auto, Bus, Zug, Schiff oder Flugzeug einreisen. Wer vollständig geimpft ist (zweite Dosis plus 14 Tage Wartezeit) oder genesen ist (Genesenenzertifikat plus 1 Impfdosis) ist von der Testpflicht befreit. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft/dem Transportunternehmen vor Reiseantritt vorgewiesen werden.

2. Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet: Ungeimpfte Reisende, die aus einem Hochrisikogebiet zurückkommen, müssen sich nach Einreise in Deutschland zusätzlich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Nach dem 5. Tag der Quarantäne können sie sich mit einem negativen Test freitesten. Geimpfte und Genesene sind von der Quarantänepflicht befreit.

3. Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet: Sämtliche Personen, die aus einem Virusvariantengebiet zurückkommen, müssen sich nach Einreise in Deutschland zusätzlich zum Test für 14 Tage in Quarantäne begeben. Diese Quarantäne lässt sich nicht verkürzen. Sie gilt für alle – also für Ungeimpfte, Geimpfte und Genesene.

4. Einreiseanmeldung bei Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet: Alle Personen, die aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet zurückkommen, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

5. Für Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gilt automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

6. Weitere Hinweise & Anforderungen:

  • Die Nachweise sind bis zu 10 Tage nach der Einreise auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen. Weitere Informationen zu den Test- und Nachweispflichten finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.
  • Impfnachweis: Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Die Impfung muss mit einer auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts genannten Impfstoffen  erfolgt sein. Die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Für genesene Personen ist eine Impfdosis ausreichend und diese Impfung muss auch nicht 14 Tage zurückliegen. Der Nachweis muss folgende Daten enthalten:
    • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)
    • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
    • Bezeichnung des Impfstoffes,
    • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
    • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.
  • Nachweis für Genese: Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegt.
  • Für negativ Getestete: Ein negatives Testergebnis mit Nukleinsäureamplifikationstechnik (z.B. PCR, PoC-PCR) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Der Test darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen (Zeitpunkt der Abstrichnahme). Alternativ ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Der Test bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Bei einem Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet darf der Test höchstens 24 Stunden vor der Einreise erfolgen. Details zur Anerkennung von Tests stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Webseite bereit.

 

Reisewarnungen des Eidgenössischen Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA):

Die Schweizer Behörden (EDA) unterscheiden zwischen Gebieten mit und ohne besorgniserregende Virusvarianten. Von den Schweizer Behörden (EDA) wird aktuell keines der nordischen Länder als Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten ausgewiesen. Entsprechend können seitens der Schweizer Behörden die nordischen Länder bereist werden. Für einzelne nordische Länder können jedoch Einreisebeschränkungen bestehen (siehe unten).

Für die Einreise aus dem Ausland in die Schweiz gelten folgende Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG):

Personen, die mit dem Flugzeug aus einem Staat oder Gebiet OHNE besorgniserregende Virusvarianten in die Schweiz einreisen, müssen:
- vor der Einreise ihre Kontaktdaten über das elektronisches Einreiseformular des BAG erfassen und
- einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen.
- vollständig geimpfte Personen oder genese Personen sind von der Testpflicht ausgenommen.

Personen, die aus einem Staat oder Gebiet MIT besorgniserregende Virusvarianten in die Schweiz einreisen, müssen:
- vor der Einreise mit dem Flugzeug ihre Kontaktdaten über das elektronisches Einreiseformular des BAG erfassen und
- einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen und
- sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.
- Vollständig geimpfte Personen oder genese Personen sind von der Testpflicht und der Quarantänepflicht ausgenommen.

Als vollständig geimpft gelten Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe geimpft worden sind:

  • Pfizer/BioNTech (BNT162b2 / Comirnaty® / Tozinameran)
  • Moderna (mRNA-1273 / Spikevax / COVID-19 vaccine Moderna)
  • AstraZeneca (AZD1222 Vaxzevria®/ Covishield™)
  • Janssen / Johnson & Johnson (Ad26.COV2.S)
  • Sinopharm / BIBP (SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell))
  • Sinovac (CoronaVac)

Besitzen Sie kein in der Schweiz anerkanntes Covid-Zertifikat muss der Impfnachweis neben dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum auch das Datum der Impfung und den verwendeten Impfstoff enthalten. Das «EU Digital COVID Certificate» der EU ist auch in der Schweiz anerkannt. Sie können damit in die Schweiz einreisen. Die Ausnahmen für vollständig geimpfte Personen gelten für die Dauer von 12 Monaten ab dem Moment, in dem Sie vollständig geimpft sind. Als genesen gelten Personen, die nachweisbar in den letzten 6 Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben.

 

Finnland:

Finnland ist von COVID-19 derzeit weniger betroffen. Für die deutschen Behörden gilt Finnland aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Finnland besteht aktuell nicht.

Finnland hat seine in der Corona-Krise erlassenen Reisebeschränkungen zum 13. Juli für eine Reihe von europäischen Ländern grundsätzlich wieder aufgehoben. Die Modalitäten der Einreise hängen jedoch vom aktuellen Infektionsgeschehen im jeweiligen Land ab. Seit dem 26.07.2021 zählen für die finnischen Behörden alle Gebiete als Risikogebiete, die den Schwellenwert von 10 neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode überschreiten. Derzeit zählen Deutschland, die Schweiz und Österreich als Risikogebiete. Für die Einreise aus Staaten, die nicht als Risikogebiet gelten, gelten keine Einreisebeschränkungen.

Eine Einreise aus Risikogebieten nach Finnland ist grundsätzlich mit folgenden Nachweisen möglich:

  • Nachweis einer vollständigen COVID-19-Impfung. Die letzte notwendige Impfdosis muss zum Zeitpunkt der Einreise mindestens 14 Tage zurückliegen.
  • Nachweis, dass innerhalb der letzten 6 Monate eine COVID-19-Erkrankung vorgelegen hat und eine Genesung stattgefunden hat.
  • Nachweis über eine erste COVID-19-Impfung min. 14 Tage vor Einreise. Nach 3-5 Tagen nach Ankunft in Finnland muss ein Test in Finnland gemacht werden. Bis zum Ergebnis des negativen Testergebnisses muss sich die Person in der Unterkunft (häusliche Quarantäne) aufhalten und muss Kontakt zu anderen Personen vermeiden.
  • Nachweis über ein negatives COVID-19-Testergebnis bei der Einreise. Zwischen der Probenabnahme und dem Grenzübertritt dürfen höchstens 72 Stunden liegen. Es werden Ergebnisse von PCR-, LAMP- und Antigen-Tests akzeptiert. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden nur in englischer, schwedischer oder finnischer Sprache akzeptiert. Wer keinen Test vorweisen kann, muss sich bei Einreise testen lassen. Nach 3-5 Tagen nach Ankunft in Finnland muss ein Test in Finnland gemacht werden. Bis zum Ergebnis des negativen Testergebnisses muss sich die Person in der Unterkunft (häusliche Quarantäne) aufhalten und muss Kontakt zu anderen Personen vermeiden.
  • Kinder, die 2006 und später geboren sind, benötigen keinen Nachweis und keine Impfung zur Einreise, wenn sie mit ihren Eltern reisen.

Detaillierte Informationen zu den Einreisebeschränkungen, zur Testpflicht und zur Quarantäne bieten die finnische Gesundheitsbehörde THL, der finnische Grenzschutz und Finentry. Über Finentry können Sie einen Termin für den ggfs. notwendigen zweiten Test nach der häuslichen Quarantäne in Finnland vereinbaren. Über Finentry angemeldete Tests sind für Sie kostenlos. 

Es gelten regional unterschiedliche Regelungen und Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen. Es besteht außerdem je nach Region eine Obergrenze der Anzahl von Personen für Versammlungen. Restaurants müssen Ihren Gästen die Möglichkeit bieten, sich beim Betreten des Restaurants die Hände zu waschen bzw. die Hände zu desinfizieren. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht in Finnland nur in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die finnischen Behörden empfehlen jedoch, auch in allen Innenräumen und überall dort, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die finnischen Behörden empfehlen außerdem, physischen Kontakt zu vermeiden, auf Händeschütteln zu verzichten und ein bis zwei Meter Abstand zu halten. Ansonsten gelten die üblichen Hygieneregeln.

 

Island:

Island ist von Covid-19 aktuell weniger betroffen. Für die deutschen Behörden gilt Island aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Island besteht aktuell nicht.

Island selbst stuft jedoch alle Länder (mit Ausnahme von Grönland) derzeit als Hochrisikogebiete eingestuft. Damit verbunden sind Einschränkungen bei der Einreise: Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das u.a. Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Für alle Reisenden, die keinen Nachweis über eine abgeschlossene Impfung gegen COVID-19 oder über die Genesung vorlegen können, gilt grundsätzlich die Pflicht, bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorzulegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Ausgenommen hiervon sind Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Darüber hinaus müssen auch Geimpfte und Genesene bei der Einreise einen negativen COVID-19-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Für diese Personengruppe wird jedoch alternativ zum PCR-Test auch ein Antigen-Schnelltest anerkannt. Von der Testpflicht ausgenommen sind ebenfalls Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Die isländische Gesundheitsbehörde informiert über die Anforderungen an das bei der Einreise vorzulegende Zertifikat über die Genesung bzw. den Impfnachweis. Die Anerkennung hängt von der abschließenden Entscheidung der isländischen Grenzbehörde ab.

Reisende, die keinen Nachweis über eine Impfung gegen COVID-19 oder über eine überstandene COVID-19-Infektion vorlegen können, müssen bei Einreise zusätzlich einen PCR-Test durchführen lassen und sich dann für fünf Tage in Quarantäne begeben, bevor sie sich einem weiteren PCR-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden.

Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet. Die Unterbringung in einer staatlichen Quarantäneunterkunft wird angeordnet, wenn keine geeignete häusliche Unterkunft über das Registrierungsformular nachgewiesen wird. Grundsätzlich ausgenommen hiervon sind Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt oder engen Verbindungen in Island, die vollständig geimpft oder genesen sind, müssen innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise einen COVID-19-Test vornehmen lassen. Anerkannt werden PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests. Die Testpflicht besteht auch für Kinder, die im Jahr 2015 oder früher geboren wurden.

Hotels, Gaststätten und touristische Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, es kann jedoch zu einer Verkürzung der Öffnungszeiten, einer Begrenzung der Anzahl der Gäste oder zeitweisen Schließungen kommen. Versammlungen sind derzeit grundsätzlich auf maximal 200 Personen beschränkt. Es gilt eine Abstandsregel von einem Meter. Maskenpflicht besteht grundsätzlich überall, wo die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann. Kinder, die im Jahr 2006 oder später geboren wurden, sind von der Maskenpflicht befreit. Kinder, die im Jahr 2016 oder später geboren wurden, sind von der Abstandspflicht befreit.

 

Norwegen:

Norwegen ist von COVID-19 aktuell weniger betroffen. Für die deutschen Behörden gilt Norwegen aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Norwegen besteht aktuell nicht.

Norwegen hat das Ampelsystem der EU für die Kategorisierung der Infektionsgefahr übernommen. Die aktuellen Kategorisierungen sind der Karte des norwegischen Gesundheitsinstituts zu entnehmen.

Die Einreise aus grünen Gebieten ist grundsätzlich möglich und nicht mit einer Quarantänepflicht verbunden. Reisende, die nicht über ein Digitales COVID-Zertifikat der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis verfügen, müssen sich jedoch vor Einreise online registrieren und sind verpflichtet, sich bei Einreise testen zu lassen. Beim verpflichtenden Test handelt es sich um einen Schnelltest, dessen Ergebnis vor Ort abgewartet werden muss.

Eine Einreise aus einem orangen Gebiet oder roten Gebiet ist nur für Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikates der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis (einschließlich deren ungeimpfte, minderjährigen Kinder) möglich.

Ab Montag, den 23. August 2021 wird Deutschland als oranges Land eingestuft, d.h. eine Einreise aus Deutschland ist nur noch für Reisende möglich, die über ein Digitales COVID-Zertifikat der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis verfügen.

Nach norwegischer Definition gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn zwei Wochen nach der zweiten Impfung vergangen sind oder drei Wochen bei einem Impfstoff, für den nur eine Dosis erforderlich ist.

Die Einreise nach Norwegen aus einem grünen Gebiet über ein als orange oder rot klassifiziertes Land ist nicht möglich (auch wenn es sich nur um einen Flughafentransit handelt). Ausnahmen gelten für Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikates der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis ( einschließlich deren ungeimpfte, minderjährige Kinder).

Die Einreise aus einen grünen Gebiet auf dem Landweg über orange oder rote Länder ist nur dann gestattet, wenn Reisende keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, nicht im betroffenen Land übernachtet und keine Nahkontakte im Land hatten.

Die norwegische Regierung bietet zu den Einreiseregeln detaillierte Informationen. Bei Ein- und Ausreise kommt es derzeit mitunter zu längeren Wartezeiten.

Die Beschränkungen in den jeweiligen Gemeinden unterscheiden sich in Art und Umfang sind jedoch auf den jeweiligen Internetseiten der Kommunen einsehbar, wie z. B. bei der Stadt Oslo. Es gilt landesweit die Empfehlung, soziale Kontakte einzuschränken. Zudem gelten Teilnehmerbegrenzungen bei Veranstaltungen und die dringende Empfehlung, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

In den jeweiligen Kommunen können unterschiedliche, von den nationalen Maßnahmen abweichende Hygieneregeln gelten, die fortlaufend angepasst werden und auf der Internetseite der jeweiligen Gemeinde zu finden sind, wie z.B. bei der Stadt Oslo. Landesweit soll ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Zudem wird dringend empfohlen, die Hand- und Hustenhygiene strikt zu befolgen und bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben.

 

 

Schweden:

Schweden ist von COVID-19 aktuell weniger betroffen. Für die deutschen Behörden gilt Schweden aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Schweden besteht aktuell nicht.

Schweden hat seine Grenzen aufgrund der Corona-Pandemie nie geschlossen. Staatsangehörige der EU und der Schweiz können Schweden grundsätzlich bereisen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet. Schweden hat zu Beginn der Pandemie weniger strenge Einschränkungen getroffen, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Schweden war darum zwischenzeitlich stärker als die nordischen Nachbarländer von Covid-19 betroffen.

Seit dem 6. Februar 2021 müssen Reisende ab 18 Jahren bei der Einreise ein negatives COVID-19-Testergebnis vorlegen. Zwischen der Probenabnahme und dem Grenzübertritt dürfen höchstens 72 Stunden liegen. Die Überschreitung des 72-Stunden-Zeitraums kann zur Zurückweisung an der Grenze führen. Es werden Ergebnisse von PCR-, LAMP- und Antigen-Tests akzeptiert. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden nur in englischer, schwedischer, norwegischer oder dänischer Sprache akzeptiert (s.a. Behörde für öffentliche Gesundheit Folkhälsomyndigheten – in englischer Sprache).

Alternativ ist auch die Vorlage des digitalen EU COVID-Zertifkats möglich, welches entweder einen ausreichenden Impfschutz oder den Genesenenstatus bestätigt. Eine mehr als 14 Tage zurückliegende Erstimpfung gilt als ausreichender Impfschutz (s.a. Informationen der schwedischen Polizei). Minderjährige Reisende benötigen zur Einreise keinen Nachweis über einen negativen Test oder einen Impf- oder Genesenennachweis. 

In Schweden gibt es keine Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürfen sich grundsätzlich frei im Land bewegen, sollen bei Reisen jedoch kontaktarme Reisemittel wählen, den öffentlichen Nahverkehr meiden und während der Reise und am Zielort keine neuen Kontakte knüpfen. Für Busse und Züge auf Strecken von über 150 Kilometern gelten Kapazitätsbeschränkungen. Für den öffentlichen Nahverkehr gelten die jeweiligen kommunalen Regelungen.

Einrichtungen wie Bibliotheken, Schwimmbäder, Museen und Freizeitparks haben zum Teil eingeschränkte Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen. Hotel- und Campinggewerbe sowie Berghütten sind geöffnet, Einschränkungen bei Voranmeldungen und hinsichtlich Besucherbegrenzungen gelten insbesondere für Berghütten und Jugendherbergen.

Es dürfen sich max. 300 Teilnehmer mit zugewiesenen Sitzplätzen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen treffen. Ohne feste Sitzplätze gilt in geschlossenen Räumen eine Obergrenze von 50 Personen. Im Außenbereich dürfen 600 Personen stehend (ohne Sitzplätze), bzw. 3000 mit zugewiesenen Sitzplätzen zusammenkommen.

Das schwedische Gesundheitsamt hat Verhaltensregeln veröffentlicht, die landesweit gelten.

Bei Verstößen können Bußgelder in Höhe von bis zu 2.000 SEK (ca. 200 €) verhängt werden, in schweren Fällen kann Anklage wegen „Verbreitung von Krankheiten“ erhoben werden.

Die schwedische Zivilschutzbehörde bietet landesspezifische Informationen in Englisch und weiteren Sprachen an.

In Schweden gibt es keine generelle Masken- oder Handschuhpflicht, die Bevölkerung wird jedoch um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auch auf Reisen. Im öffentlichen Nahverkehr ist zu Hauptverkehrszeiten, ein Mund- und Nasenschutz empfohlen. Einige unserer lokalen Partner vor Ort haben z.B. auf den Transfers eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes eingeführt. Verbindliche Abstandsregelungen gelten im öffentlichen Raum, so z.B. in Restaurants. Menschenansammlungen sollen generell gemieden werden. Bei Erkältungssymptomen soll man sich bis zwei Tage nach Abklingen selbst isolieren und durch die nächstgelegene Gesundheitszentrale (vård central) oder die medizinische Auskunft 1177 telefonisch betreuen lassen.

 

Hinweis: Die aktuellen Reisebestimmungen können sich ggfs. nach wie vor schnell ändern. Wir bemühen uns, diese Informationen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir bitten Sie jedoch, sich auch selbst auf der Webseite des Auswärtigen Amtes (für Reisende aus Deutschland) bzw. der Webseite der EDA (für Reisende aus der Schweiz) über die aktuellen Reisebestimmungen und Reisehinweise für Ihr Reiseziel zu informieren.

Bei allen unseren Reisen können Sie sich im Notfall auf ein geschultes und erfahrenes Krisenmanagement und die Unterstützung durch uns als Ihr Reiseveranstalter verlassen. Bei ungewöhnlichen Umständen während der Reise (z. B. Verhinderung der Einreise, Störung des Programmablaufs) kümmern wir uns gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort um die Abwicklung und Ihre Rückbeförderung.

Bei weiteren Fragen rund um das Reisen in Corona-Zeiten stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 02761-9418840 oder per Email unter info@nordnatur-reisen.de zur Verfügung.

Herzlichst,
Ihr NordNatur Reisen Team

Stand: 22.08.2021