Reisen in Zeiten von Corona

 

Liebe Gäste,

 

die Corona-Pandemie hat das Reisen auch im Winter 2021/2022 noch stark beeinflusst. Wir haben uns aber sehr darüber gefreut, dass alle unsere Reisen im Winter 2021/2022 stattfinden konnten. Die Einreisebestimmungen  In allen EU-Ländern und auch in Norwegen und Island sind inzwischen mehr 80% aller Erwachsenen gegen das Corona-Virus geimpft, so dass Reisen innerhalb Europas wieder weitgehend ohne Einreisebeschränkungen möglich ist. Dennoch ist damit zu rechnen, dass auch für Reisen im Winter 2022/2023 bestimmte Maßnahmen und Regeln wie zum Beispiel eine Maskenpflicht am Flughafen und an Bord eines Flugzeuges für Reisende gelten werden. Auch eine Impfbescheinigung gegen das Corona-Virus oder ein negativer Corona-Test können auch immer Winter 2022/2023 Voraussetzung sein, um eine Reise antreten zu können. Wir sind jedoch überzeugt, dass mit dem Impfschutz, der Einhaltung der behördlichen Bestimmungen und den Maßnahmen und Hygieneregeln, die unsere Partner vor Ort getroffen haben, Sie auch im Winter 2022/2023 wieder gut geschützt auf Reisen gehen können und alle unsere Reisen planmäßig stattfinden können.

 

Geringe Bevölkerungsdichte, gute Gesundheitsvorsorge in den nordischen Ländern
Unsere Reisen führen in die nordischen Länder abseits der großen Städte. Hier unternehmen Sie abseits der üblichen Touristenpfade Aktivitäten in einer einzigartigen ursprünglichen Natur. Oft können Sie hier stunden- oder gar tagelang in der unberührten Natur unterwegs sein, ohne auf viele Menschen zu treffen. Zugleich bieten die nordischen Länder eine gut ausgebaute Infrastruktur und ein gut ausgebautes Gesundheitssystem, das mit Deutschland vergleichbar ist. Mit der Europäische Krankenversicherungskarte Ihrer deutschen Krankenkasse (European Health Insurance Card) können Sie vor Ort ärztliche Behandlungen und Krankenhausbehandlungen in Anspruch nehmen. Wir empfehlen Ihnen aber in jedem Fall zusätzlich den Abschluss einer Reiseversicherung, dann sind Sie auch im Krankheitsfall vor und während der Reise bestmöglich abgesichert.

 

Reisen in kleiner Gruppe und in der freien Natur
Fast alle unsere Reisen finden in einer kleinen Gruppe mit nur wenigen Teilnehmern und draußen in der unberührten Natur an der frischen Luft statt.
Bei mehrtägigen Hundeschlitten- und Motorschlittentouren beträgt die maximale Teilnehmerzahl in der Regel höchstens 6-8 Teilnehmer, manchmal sogar auch nur 2 oder 4 Teilnehmer. Die maximale Teilnehmerzahl finden Sie in aller Regel in der jeweiligen Reisebeschreibung angegeben. Auf Wunsch sind je nach Partner ggfs. auch private Touren möglich. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.
Bei Tagestouren im Rahmen von Kombi-Winterreisen kann die maximale Teilnehmerzahl manchmal etwas höher liegen, aber auch hier sind es meist jedoch nicht mehr als 12 Teilnehmer, die gemeinsam an einer Aktivität teilnehmen.
Während Sie draußen unterwegs sind, ist es relativ einfach, Abstand zu halten. Wo Übernachtungen in Mehrbettzimmern erfolgen, werden unsere Partner ihr Möglichstes tun, die Teilnehmer so aufzuteilen, dass nur gemeinsam reisende Personen oder möglichst wenige Personen ein Zimmer teilen. Bei den Übernachtungen in Wildnishütten auf mehrtägigen Hundeschlitten-/Motorschlittentouren ist dies allerdings nicht immer möglich. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie dazu genauere Informationen zu einer konkreten Reise wünschen.

 

Bei Buchung einer Pauschalreise sind Sie gut abgesichert
Alle unsere Reisen sind Pauschalreisen im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auch in unserem Formblatt Pauschalreise. Wenn Sie eine Pauschalreise buchen, sind Sie auch in Zeiten von Corona gut abgesichert. Sollte Ihre gebuchte Reise aufgrund von Einreisebeschränkungen oder einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts nicht stattfinden können, haben Sie einen Anspruch auf vollständige Rückerstattung Ihres Reisepreises. Sollten z.B. aufgrund von behördlichen Einschränkungen Programmänderungen am Reiseablauf notwendig werden und gebuchte Leistungen entfallen, haben Sie Anspruch auf eine entsprechende Minderung und teilweise Rückerstattung Ihren Reisepreises. Als Reiseveranstalter sind wir außerdem dazu verpflichtet, Sie zu Ihrem gebuchten Reiseziel zu transportieren und von Ihrem gebuchten Reiseziel auch wieder nach Hause zu bringen.

Dies gilt allerdings nur, wenn Sie auch von Ihrer Seite her alle Vorkehrungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Reise getroffen haben. Dazu zählt gegebenenfalls auch eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus. Eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus wird Ihnen eine größtmögliche Reisefreiheit ermöglichen. Abhängig vom Infektionsgeschehen in Deutschland (bzw. an Ihrem Wohnort) werden für die Einreise in die nordischen Länder gegebenenfalls zusätzliche Einreisebeschränkungen für Ungeimpfte gelten. Wenn Ihre Reise nicht wie gebucht stattfinden kann, weil Sie sich aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entschieden haben und Sie dadurch nicht oder nur mit bestimmten Auflagen in Ihr Reiseland einreisen können, müssen Sie eventuelle Stornierungs- und Ausfallkosten gegebenenfalls selbst tragen.   

 

Hygiene- und Schutzkonzepte vor Ort
Wir stehen im intensiven Austausch mit unseren Partnern vor Ort und in Deutschland. Dazu gehören die Tourismusämter und die Behörden in Deutschland und in den nordischen Ländern. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort arbeiten wir an Schutzkonzepten, die die behördlichen Auflagen vor Ort umsetzen und Ihrer Gesundheit und Ihrem Schutz dienen. Sie müssen damit rechnen, dass unsere Partner bestimmte Maßnahmen vor Ort treffen können, die bei Buchung noch nicht galten oder vorhersehbar waren, die aber keine wesentliche Beeinträchtigung der Reise darstellen. Maßnahmen dazu könnten z. B. eine reduzierte maximale Teilnehmerzahl, eine reduzierte Belegung in den Unterkünften, eine reduzierte Anzahl von Gästen in Transportmitteln und/oder angepasste Hygienekonzepte beim Essen oder bei der Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen sein.

 

Ihre Mitwirkung als Reisender
Um die Ausbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich zu verhindern, ist Ihre Mitwirkung als Reisender erforderlich:

  • Nutzen Sie die Impfmöglichkeiten gegen das Corona-Virus. Eine vollständige Impfung gegen Covid-19 wird Ihnen größtmögliche Reisefreiheiten bieten. Wer nicht vollständig geimpft ist, muss ggfs. mit Reisebeschränkungen rechnen.   
  • Bitte halten Sie sich an die vor Ort gültigen Hygieneregeln, die unsere Partner zusammen mit den örtlichen Behörden vor Ort umsetzen.
  • Führen Sie eine bzw. mehrere Mund-Nasen-Bedeckungen/Masken auf Ihrer Reise mit. Im Flughafen und an Bord von Flugzeugen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtend. Masken sollten jeweils nach maximal 4 Stunden Tragezeit gewechselt werden.
  • Halten Sie, wo immer möglich, einen Mindestabstand zu Mitreisenden von 1,5 bis 2 Metern ein.
  • Bitte treten Sie Ihre Reise nicht an, wenn Sie Symptome einer Erkrankung mit Covid-19 (z.B. Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Geschmacksverlust) haben oder positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die meisten Fluggesellschaften und Fährlinien verlangen beim Check-In einen sogenannten Self-Medical-Check, bei dem Sie bestätigen, dass Sie symptomfrei sind, nicht positiv auf Covid-19 getestet wurden und in den letzten 14 Tagen vor Abreise keinen nahen Kontakt zu einer mit Covid-19 erkrankten Person hatten. Wir empfehlen Ihnen daher unbedingt den Abschluss einer Reiseversicherung, dann sind Sie im Falle einer Erkrankung abgesichert.
  • Sollten Sie sich vor Ort krank fühlen oder Symptome einer Erkrankung mit Covid-19 haben, wenden Sie sich bitte umgehend an unseren Partner vor Ort/Ihren Guide.
  • Unsere Partner halten vor Ort Seife und Desinfektionsmittel bereit, vor allem in Bad, Toiletten etc. Wir empfehlen Ihnen aber, Desinfektionsmittel und/oder Seife auch in Ihrem Gepäck für den eventuellen zusätzlichen Eigenbedarf mitzuführen.

 

Aktuelle Reisebestimmungen in die nordischen Länder

Reisewarnungen des deutschen Auswärtigen Amtes: Deutschland hat die generelle Reisewarnung für Reisen aufgehoben und durch gezielte Reisewarnungen für einzelne Länder und Regionen ersetzt. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist eng mit der Einstufung eines Reiseziels als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durch das Robert-Koch-Institut (RKI) verbunden. Die Einstufung als Hochrisikogebiet erfolgt aktuell nur noch für solche Gebiete, in denen eine hohe Inzidenz in Bezug auf die Verbreitung von Varianten mit im Vergleich zur Omikron-Variante höheren Virulenz, also krankmachenden Eigenschaften besteht. Es erfolgt somit keine Ausweisung mehr von Hochrisikogebieten aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante. Virusvarientengebiete sind Hochrisikogebiete, in denen verstärkt neue Varianten des Corona-Virus auftreten, die vom RKI als besonders bedrohlich eingestuft werden und deren Ausbreitung möglichst verhindert werden soll. Derzeit wird keines der nordischen Länder als Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiet durch das RKI eingestuft:

  • Finnland: Finnland gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Island: Island gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Norwegen: Norwegen gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
  • Schweden: Schweden gilt aktuell nicht als Hochrisikogebiet.
 

Entsprechend gibt es aktuell keine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes für Reisen in die nordischen Länder. Die nordischen Länder können aktuell aus Sicht des deutschen Auswärtigen Amtes von Reisenden ohne Warnung bereist werden. Eine Durchreise durch ein Hochrisikogebiet ohne Zwischenaufenthalt (z.B. ein Umstieg auf einem Flughafen) ist dabei von den deutschen Behörden erlaubt, ohne dass eine Quarantäne bei Wiedereinreise nach Deutschland erforderlich wird. Für einzelne nordische Länder können jedoch Einreisebeschränkungen bestehen (siehe unten), auch wenn keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht.

 

Einreise nach Deutschland aus dem Ausland:

Seit dem 1. August 2021 gilt für Reisende ab 12 Jahren für die Einreise nach Deutschland aus dem Ausland:

1. Testpflicht für alle ungeimpften Personen, die aus dem Ausland einreisen:  Dies gilt unabhängig davon, ob sie sich in einem Nichtrisiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und unabhängig davon, ob sie mit Auto, Bus, Zug, Schiff oder Flugzeug einreisen. Wer vollständig geimpft ist (zweite Dosis plus 14 Tage Wartezeit) oder genesen ist (Genesenenzertifikat plus 1 Impfdosis) ist von der Testpflicht befreit. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft/dem Transportunternehmen vor Reiseantritt vorgewiesen werden.

2. Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet: Ungeimpfte Reisende, die aus einem Hochrisikogebiet zurückkommen, müssen sich nach Einreise in Deutschland zusätzlich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Nach dem 5. Tag der Quarantäne können sie sich mit einem negativen Test freitesten. Geimpfte und Genesene sind von der Quarantänepflicht befreit.

3. Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet: Sämtliche Personen, die aus einem Virusvariantengebiet zurückkommen, müssen sich nach Einreise in Deutschland zusätzlich zum Test für 14 Tage in Quarantäne begeben. Diese Quarantäne lässt sich nicht verkürzen. Sie gilt für alle – also für Ungeimpfte, Geimpfte und Genesene.

4. Einreiseanmeldung bei Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet: Alle Personen, die aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet zurückkommen, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

5. Für Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gilt automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

6. Weitere Hinweise & Anforderungen:

  • Die Nachweise sind bis zu 10 Tage nach der Einreise auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen. Weitere Informationen zu den Test- und Nachweispflichten finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.
  • Impfnachweis: Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Die Impfung muss mit einer auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts genannten Impfstoffen  erfolgt sein. Die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Für genesene Personen ist eine Impfdosis ausreichend und diese Impfung muss auch nicht 14 Tage zurückliegen. Der Nachweis muss folgende Daten enthalten:
    • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)
    • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
    • Bezeichnung des Impfstoffes,
    • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
    • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.
  • Nachweis für Genese: Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegt.
  • Für negativ Getestete: Ein negatives Testergebnis mit Nukleinsäureamplifikationstechnik (z.B. PCR, PoC-PCR) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Der Test darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen (Zeitpunkt der Abstrichnahme). Alternativ ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Der Test bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Bei einem Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet darf der Test höchstens 24 Stunden vor der Einreise erfolgen. Details zur Anerkennung von Tests stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Webseite bereit.

 

Reisewarnungen des Eidgenössischen Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA):

Die Schweizer Behörden (EDA) unterscheiden zwischen Gebieten mit und ohne besorgniserregende Virusvarianten. Von den Schweizer Behörden (EDA) wird aktuell keines der nordischen Länder als Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten ausgewiesen. Entsprechend können seitens der Schweizer Behörden die nordischen Länder bereist werden. Für einzelne nordische Länder können jedoch Einreisebeschränkungen bestehen (siehe unten).

Für die Einreise aus dem Ausland in die Schweiz gelten folgende Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG):

Diese folgenden Bestimmungen gelten auch für geimpfte oder genesene Personen, und unabhängig davon aus welchem Land sie einreisen. Einreisende müssen:

- vor der Einreise ihre Kontaktdaten über das elektronisches Einreiseformular des BAG erfassen und

- Beim Boarding: Alle Personen ab 16 Jahren, die mit dem Flugzeug oder dem Bus einreisen wollen, müssen beim Boarding einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72h) oder einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen können. Können Sie keinen solchen Test vorlegen, wird Ihnen der Zutritt zum Flug- bzw. Fahrzeug nicht gestattet.

- Bei der Einreise: Alle Personen ab 16 Jahren müssen bei der Einreise in die Schweiz einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72h) oder einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen können. Diesen müssen Sie in Ihrem Abgangsland durchführen lassen.

Ungeimpfte und Nicht-Genesene müssen sich zusätzlich nach Einreise testen lassen:

- Nach der Einreise: In der Schweiz müssen alle ungeimpften und nicht-genesenen Personen ab 16 Jahren zwischen dem 4. und 7. Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test oder Antigen-Schnelltest machen. Das Testergebnis sowie die Einreiseformular-Nummer oder eine Kopie der Kontaktkarte sind dem Kanton zu melden.

Personen, die aus einem Staat oder Gebiet MIT besorgniserregende Virusvarianten in die Schweiz einreisen, müssen:
- vor der Einreise ihre Kontaktdaten über das elektronisches Einreiseformular des BAG erfassen und
- einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen und
- sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.
- Dies gilt auch für geimpfte und genesene Personen.

Als vollständig geimpft gelten Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe geimpft worden sind:

  • Pfizer/BioNTech (BNT162b2 / Comirnaty® / Tozinameran)
  • Moderna (mRNA-1273 / Spikevax / COVID-19 vaccine Moderna)
  • AstraZeneca (AZD1222 Vaxzevria®/ Covishield™)
  • Janssen / Johnson & Johnson (Ad26.COV2.S)
  • Sinopharm / BIBP (SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell))
  • Sinovac (CoronaVac)
  • COVAXIN®

Besitzen Sie kein in der Schweiz anerkanntes Covid-Zertifikat muss der Impfnachweis neben dem Namen, Vornamen und Geburtsdatum auch das Datum der Impfung und den verwendeten Impfstoff enthalten. Das «EU Digital COVID Certificate» der EU ist auch in der Schweiz anerkannt. Sie können damit in die Schweiz einreisen.

 

Finnland:

Für die deutschen Behörden gilt Finnland aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Island besteht aktuell nicht.

Eine Einreise aus Deutschland und den EU-/Schengen-Staaten nach Finnland ist grundsätzlich mit folgenden Nachweisen möglich:

  • Nachweis einer vollständigen COVID-19-Impfung. Die letzte notwendige Impfdosis muss zum Zeitpunkt der Einreise mindestens 7 Tage zurückliegen.
  • Genesenen-Nachweis, dass innerhalb der letzten 6 Monate eine COVID-19-Erkrankung vorgelegen hat und eine Genesung stattgefunden hat.
  • Negatives COVID-19-Testzertifikat, das nachweist, dass die Person frühestens 72 Stunden vor Einreise getestet (PCR- oder Antigentest) wurde. Innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Ankunft muss ein zweiter COVID-19-Test durchgeführt werden.
  • Personen, die eine Bescheinigung über eine einzelne Impfung haben, müssen sich innerhalb von drei bis fünf Tagen nach ihrer Ankunft einem zweiten COVID-19-Test unterziehen.
  • Personen, die keines der oben aufgeführten Zertifikate besitzen, müssen sich einmal bei Einreise und ein zweites Mal drei bis fünf Tage nach Ankunft einem zweiten COVID-19-Test unterziehen.
  • Kinder, die 2006 und später geboren sind, benötigen keinen Testnachweis und keine Impfung zur Einreise, wenn sie mit ihren Eltern reisen.

Die oben genannten Nachweise können mit Vorlage des digitalen EU COVID-Zertifikats erbracht werden, welches entweder einen ausreichenden Impfschutz, den Genesenenstatus oder das aktuell gültige negative Covid-Test-Ergebnis bestätigt. Das digitale Covid-Zertifikat der EU haben Sie bei Ihrer Impfung als Impfnachweis mit QR-Code erhalten oder ist in Ihrem negativen Test-Zertifikat (QR-Code) enthalten. Sie können das digitale Covid-Zertifikat als Ausdruck in Papierform, als gespeicherte PDF-Datei oder gespeichert in einer APP (z.B. CovPass oder Corona-Warn-App) vorlegen. Finnland hat jedoch auch eine eigene nationale APP entwickelt. Um eventuelle Probleme bei der Anerkennung des digitalen Covid-Zertifikats aus Ihrer APP zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, das Covid-Zertifikat der EU auch in Papierform oder als PDF gespeichert mitzuführen.

Detaillierte Informationen zu den Einreisebeschränkungen, zur Testpflicht und zur Quarantäne bieten die finnische Gesundheitsbehörde THL, der finnische Grenzschutz und Finentry.

Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr besteht zum Teil die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.

Zudem empfehlen die finnischen Behörden das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Innenräumen, die Vermeidung physischer Kontakte und die Einhaltung von Abstand. Die Anzahl der Besucher in Innenräumen und die Dauer von Besuchen ist begrenzt.

Es gelten regional unterschiedliche Regelungen und Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen. Es besteht außerdem je nach Region eine Obergrenze der Anzahl von Personen für Versammlungen.

Finnland hat einen COVID-19-Pass (Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat) eingeführt. Betreiber von Einrichtungen (z.B. Restaurants, Sportstätten, Museen), die Beschränkungen unterliegen, können ihre Kunden verpflichten, den COVID-19-Pass vorzulegen. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU mit QR-Code wird als gleichwertig anerkannt.

 

Island:

Für die deutschen Behörden gilt Island aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Island besteht aktuell nicht.

Für die Einreise nach Island gelten aktuell keine COVID-19 bedingten Einreisebeschränkungen mehr.

Es bestehen keine gesetzlichen Beschränkungen oder Hygieneregeln. Das Tragen von Masken und die Beachtung von Abstandsregeln werden jedoch bei Kontakt mit gefährdeten Personengruppen empfohlen. Die isländische Gesundheitsbehörde empfiehlt sich bei Symptomenen und einer Infektion, 5 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

 

Norwegen:

Für die deutschen Behörden gilt Island aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Island besteht aktuell nicht.

Für die Einreise aus Deutschland (und alle weiteren Länder der EU und des EWR) gelten seit dem 12. Februar 2022 keine COVID-19-bedingten Einreisebeschränkungen mehr.

Es bestehen keine Beschränkungen oder speziellen Hygieneregeln mehr.

Einen Katalog mit Fragen und Antworten bieten die norwegischen Gesundheitsbehörden.

 

Schweden:

Für die deutschen Behörden gilt Schweden aktuell nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Reisen nach Schweden besteht aktuell nicht.

Für die Einreise gelten aktuell keine COVID-19-bedingten Einreisebeschränkungen.

Das schwedische Gesundheitsamt hat Verhaltensempfehlungen veröffentlicht, die landesweit (auch für Geimpfte) gelten. Darin wird z.B. die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln erbeten. Wer Symptome hat, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen, soll zuhause bleiben. Die schwedische Zivilschutzbehörde bietet landesspezifische Informationen in Englisch und weiteren Sprachen an.

 

Hinweis: Die aktuellen Reisebestimmungen können sich ggfs. nach wie vor schnell ändern. Wir bemühen uns, diese Informationen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir bitten Sie jedoch, sich auch selbst auf der Webseite des Auswärtigen Amtes (für Reisende aus Deutschland) bzw. der Webseite der EDA (für Reisende aus der Schweiz) über die aktuellen Reisebestimmungen und Reisehinweise für Ihr Reiseziel zu informieren.

Bei allen unseren Reisen können Sie sich im Notfall auf ein geschultes und erfahrenes Krisenmanagement und die Unterstützung durch uns als Ihr Reiseveranstalter verlassen. Bei ungewöhnlichen Umständen während der Reise (z. B. Verhinderung der Einreise, Störung des Programmablaufs) kümmern wir uns gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort um die Abwicklung und Ihre Rückbeförderung.

Bei weiteren Fragen rund um das Reisen in Corona-Zeiten stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 02761-9418840 oder per Email unter info@nordnatur-reisen.de zur Verfügung.

Herzlichst,
Ihr NordNatur Reisen Team

Stand: 12.06.2022